Sloweniens Sozialdemokratie zu Gesprächen in Berlin
Am 19. März 2007
reiste der Vorsitzende der Slowenischen Sozialdemokraten (SD) und Mitglied des Europäischen Parlaments,
Borut Pahor, auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Begleitung der Leiterin seines Büros, Simona Dimic,
und des Direktors des Regionalbüros Zagreb der Friedrich-Ebert-Stiftung, Mirko Hempel, zu hochrangigen Gesprächen nach Berlin.
Unter anderem fand ein Erfahrungsaustausch mit dem Bundesminister für Arbeit und Soziales und Vizekanzler
Franz Müntefering statt, bei dem vor allem Gemeinsamkeiten bei der zukünftigen Gestaltung der sozialen Sicherungssysteme
in Deutschland und Slowenien herausgearbeitet wurden. Auch spielten Fragen des Erfahrungsaustausches zwischen Deutschland und Slowenien
im Zuge der Europäischen Ratspräsidentschaft eine Rolle, die Slowenien zum 1. Januar 2008 übernehmen wird.
Ein mehr als einstündiges Gespräch
mit dem Vorsitzenden der SPD und rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten
Kurt Beck im Willy-Brandt-Haus verlief in offener und freundschaftlicher Atmosphäre. Fragen der Erfahrungen
mit der gegenwärtigen Regierungsarbeit in der Großen Koalition wurden ebenso erörtert, wie die Bemühungen um Reformen
im Bereich Gesundheitssystem, Altersvorsorge und Bildung.
Borut Pahor nahm ebenfalls an der Internationalen Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema
„Europas Außen- und Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert“ teil, wo u.a. auch Bundesminister a.D. Egon Bahr auftrat.
Ein Arbeitsgespräch mit dem haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Carsten Schneider,
zu haushaltspolitischen Fragen rundete den erfolgreichen Besuch ab.